ZIM Innovationsnetzwerk InYaMa in Vorbereitung

von Dez 13, 2021ZIM, ZIM Akquise0 Kommentare

Gründung eines ZIM-Netzwerks InYaMa „Innovativer nachhaltiger Yachtbau und nachhaltige Marina“

Besonders Segler sind davon überzeugt, sich nachhaltig fortzubewegen, da sie sich die Kraft des Windes zu Nutze machen und sich auch sonst eher umweltbewusst geben. Aber wie sieht der ökologische Fußabdruck von Yachten und Booten bei näherer Betrachtung wirklich aus?

Das bis heute noch keine tragfähigen Konzepte und Verfahren vorliegen, mit denen die vorwiegend aus GFK (Glasfaser verstärkter Kunststoff) gefertigten Bootsrümpfe gefertigt sind, ist bekannt, wurde aber bislang für eine breite Anwendung aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht umgesetzt. Andererseits wächst das Umweltbewusstsein und die Nachfrage nach „grünen“ Booten steigt bei den Kunden. Es gibt einzelne Bemühungen von Seiten einiger Werften und Materialhersteller, mehr Nachhaltigkeit im Bootsbau zu erreichen – und der Markt ist auch bereits reif dafür.

Zur Realisierung müssen aber alle am Herstellungsprozess bis hin zum Recycling beteiligten Partner gemeinsam mit der Forschung an entsprechenden innovativen, aber praktisch umsetzbaren Technologien und Verarbeitungs-verfahren arbeiten.

Zusammen mit dem MCN (Maritimes Cluster Norddeutschland) sollen folgende Fragestellungen geklärt werden:

  • Welche innovativen Bootsbaumaterialien gibt es (neue Fasern, Kernmaterialien und Harze)?
  • Was bedeutet der Einsatz von „Bioharzen und -lacken“ für den betrieblichen Gesundheitsschutz?
  • Welche neuen alternativen Antriebskonzepte sind realisierbar?
  • Wie lassen sich Yachten und Boote am Ende ihrer Nutzungsdauer nachhaltig in den Materialkreislauf zurückführen?
  • Mit welchen Geschäftsmodellen lässt sich nachhaltiger Bootsbau erfolgreich und gewinnbringend umsetzen?

Dieses ZIM-Netzwerk bietet eine Plattform für alle Experten, Hersteller und Verarbeiter, die gemeinsam innovative Lösungen für nachhaltigen Yachtbau und deren Betrieb entwickeln wollen. Durch die intensive Betreuung von embeteco als Netzwerk-Managementeinrichtung ist auch eine erfolgreiche Antragstellung der ZIM-Förderung (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) gewährleistet und die Kooperation mit Forschungseinrichtungen wird dadurch aktiv unterstützt.

Innovationskooperation

ZIM Netzwerke - Innovationskraft für den Mittelstand

In einem ZIM-Netzwerk schließen sich innovative und innovationswillige Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Regel für einen Zeitraum von 36 Monaten zusammen. Das Netzwerk stellt dabei einen geschützten Raum dar, um mit Partnern technologische Innovationsideen bis zur Antragsreife zu entwickeln. ZIM-Förderanträge aus einem ZIM-Netzwerk heraus haben dabei eine höhere Bewilligungsquote als Anträge ohne Netzwerk-Anschluss.

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Matthias Brucke

Matthias Brucke

Gründer und Inhaber embeteco - Zuständig für Vision, Strategie und Vernetzung

Matthias Brucke ist Unternehmer, Netzwerker und Digitalpionier der ersten Stunde. Nach einem Start in der digitalen Welt am C64 im Jahr 1982, der Schule und einem Studium der Technischen Informatik wechselte er in die Forschung und war dort viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen aktiv. 2013 gründete er die embeteco GmbH & Co. KG und verantwortet dort die Bereiche Vision und Strategie. Seine besondere Stärke ist, neben dem tiefen Verständnis von Innovationsmethoden und Technologie die gute Vernetzung mit klugen Menschen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Er engagiert sich als Dozent, als Fachgruppen / Arbeitskreisleiter in Netzwerken und Verbänden sowie in der Standardisierung. Seit mehreren Jahren leitet er z.B. die Expertengruppe Smart City / Smart Region im Nationalen Digitalgipfel und ist national bei der DKE und international bei der IEC im Bereich der Smart City Standardisierung aktiv.

Michael Pahl

Michael Pahl

Innovationsmanager

Michael Pahl bringt die langjährige Erfahrung aus unterschiedlichen Disziplinen der Plattformökonomie mit und bereichert durch seine umfangreichen Lean-Startup Erfahrungen die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle in Kunden- sowie FuE-Projekten.

Als Innovations- und Netzwerkmanager begleitet er Unternehmen in der Digitalen Transformation und berät diese mit Augenmaß bei der Einführung und Anwendung agiler Methoden (Scrum, KANBAN), Innovationswerkzeugen wie Design Thinking und der Strategiefindung mittels OKR.