ZIM Netzwerk
Das Netzwerk Green Meth
Zur Zeit von Wirtschaft und Politik favorisierte Brückenlösungen, wie z.B. die Nutzung von Flüssigerdgas (LNG, Liquefied Natural Gas), sind allerdings mit technischen Herausforderungen, wie z.B. der fehlenden Bunkerinfrastruktur, ungünstigen Tankgeometrien, hohen Sicherheitsanforderungen und gesteigertem Energieaufwand bei der Lagerung bei -162° C verbunden. Zudem ist das Problem des Methanschlupfs noch nicht zufriedenstellend gelöst. Dazu ist LNG nur ein weiterer endlicher fossiler Brennstoff.
Dagegen gibt es beim Einsatz von Methanol in Verbrennungskraftmaschinen oder als Energieträger für Brennstoffzellen keinen Methanschlupf. Bestehende Bunkertanks können mit sehr geringem Aufwand weiter genutzt werden bzw. bei Neubauten kann ein Tank-Arrangement gewählt werden, welches eine günstige und platzsparende Positionierung der Tanks zulässt. Darüber hinaus ist Methanol als Flüssigkeit verhältnismäßig einfach zu handhaben und zu bunkern. Methanol ist weltweit verfügbar. Wenn Methanol ins Wasser gelangt, ist von einer deutlich geringeren Umweltbelastung im Vergleich zu Schweröl oder Diesel auszugehen.



Ansprechpartner:

Michael Pahl
Innovationsmanager, embeteco
Michael Pahl bringt die langjährige Erfahrung eines Fullstack-Softwareentwicklers aus unterschiedlichen Disziplinen der Plattformökonomie mit und bereichert durch seine umfangreichen Lean-Startup Erfahrungen die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle in Kunden- sowie FuE-Projekten. Als Innovations- und Netzwerkmanager begleitet er Unternehmen in der Digitalen Transformation und berät diese mit Augenmaß bei der Einführung und Anwendung agiler Methoden (Scrum, KANBAN), Innovationswerkzeugen wie Design Thinking und der Strategiefindung mittels OKR.